Verbandsunabhängige private Fachschule – Bremen Niedersachsen Oldenburg
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Der Weg zum eigenen Befunden

Fortbildungsreihe in ständiger Erweiterung

Als HeilpraktikerIn verlassen wir uns häufig auf die Diagnosen von ÄrztInnen. Genau wie viele ÄrztInnen machen wir uns abhängig von bildgebenden Verfahren und Labormedizin. Dies ist zeitraubend und teuer.
Diese Veranstaltungsreihe soll es angehenden und gestandenen HeilpraktikerInnen ermöglichen selber durch Befragung und Untersuchung stichhaltige Befunde zu erheben. Das macht uns sicherer im Umgang mit PatientInnen, KollegInnen und mit behandelnden ÄrztInnen.

Hinzu kommt, dass sich viele PatientInnen alleine gelassen fühlen mit ihren Befunden oder ohne Verständnis für ihre Behandlung. Hier haben wir oft die Rolle des Erklärens und dafür ist es natürlich sinnvoll und notwendig, dass wir über das Prüfungbestehen hinaus und das dafür notwendige Wissen ein tieferes Verständnis für die medizinischen Themen entwickeln.
PatientInnen mögen es, wenn wir uns Zeit für sie nehmen, ihnen gut zu hören und wenn wir sie berühren. Eine eigene kompetente Befunderhebung macht uns also aus unterschiedlichen Gründen zu besseren HeilpraktikerInnen.

Was braucht es dazu:

  • Um mit diesem Wissen und den Ergebnissen von Untersuchung und Befragung die richtige Diagnose zu stellen ist es wichtig zwei Disziplinen immer wieder aufzufrischen und das sind
  • Das Wissen um die Bedeutung der Zeichen, die wir erfragen und erheben. Dies wird seit jeher unter dem Begriff Semiotik zusammengefasst.
    • Einmal im Jahr bieten wir ein Wochenendseminar an, bei dem der Heilpraktiker und Verleger Dr. phil. Jens AHLBRECHT in die Tiefen der Semiotik einführt.
      Nähere Info finden sich hier: Semiotik (Einführung)
    • Alle zwei Jahre gibt es dann für geübte SemiotikerInnen ein Aufbauseminar/Workshop um diese Denke zu vertiefen und das eigene semiotische Denken zu überprüfen und zu verfeinern

Das alles sind Seminare bei denen die DozentInnen mehr oder weniger den roten Faden in der Hand halten und ein bestimmtes Ziel verfolgen.

Darüberhinaus wird es demnächst auch immer wieder Samstage geben, die wir unter dem Titel Ambulatorium laufen lassen. Also Tage, an denen in Gegenwart einer erfahrenden DozentIn die TeilnehmerInnen sich gegenseitig befragen und Befunden. Denn, bei diesem Thema zeigt sich sehr klar, dass es nicht ausreicht, zu wissen, sondern dass es Übung braucht, um zu bemerken, was dort zu spüren, hören, riechen… ist. Und dadurch lernen zu entscheiden, was ein Zeichen von Gesundheit und was eine Abweichung derselben ist.

Diese Termine werden sehr kurzfristig angesetzt – wann immer sich eine Lücke im Seminarkalender findet – kann so ein Termin dort hinein schlüpfen.
Nähere Info finden sich hier: Ambulatorium

Gibt es noch etwas, dass ich vergessen habe, dass ihr braucht um gute HeilpraktikerInnen zu sein oder zu werden?
Dann sagt mir das gerne und ich versuche es zu organisieren!

Noch im Aufbau ist eine Reihe über Medizin als Sprache, bei der es dann u.a. um die Übersetzung von Arztbriefen geht.

 

„Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung un­d aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.“

Ein Prämiengutschein kann ab sofort für sämtliche Veranstaltungen der Schule – auch solche mit Kosten über 1.000,– € – beantragt und für mehrere Weiterbildungen („Kursbündel“) genutzt werden.

Kurzinfo zur Bildungsprämie: Die Höhe der Förderung beträgt 50 % der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500,– €.
Voraussetzungen: Der Prämiengutschein richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 € (als gemeinsam Veranlagte 40.000 €) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.
Homepage: www.bildungspraemie.de/index.php