Kinesio-Taping

Fortbildungsleiterin: Gaby Olsen

Im Gegensatz zu den schon seit langer Zeit angewendeten Verbänden zur Versorgung von Verletzungen, sind die Kinesio-Tapes eine recht junge Erfindung. In den 1970er Jahren suchte der Chirotherapeut Kenzo Kase nach sanften Methoden zur Behandlung von muskulären Problemen. Mit elastischen Bändern versuchte er über die Haut, Muskeln, Nerven und Gelenke zu beeinflussen.
Da ihm die Wirkung von Hautbewegung auf Rezeptoren durch z. B. Friktionen, die zur Schmerzlinderung eingesetzt wurden bekannt war, versuchte er durch die elastischen Tapes diese Hautbewegung ohne Massagen zu erreichen.
Das Kinesio-Tape trägt zur Verbesserung des Stoffwechsels, zur Schmerzregulierung und zum Ausgleich von Dysbalancen im Bereich von Muskel-, Gelenk-, Nerven- und Lymphsystem bei.
Sie ist eine Therapiemethode die ähnlich der Akupressur oder Akupunktur einen Effekt auf Rezeptoren hat, über die die neuronale Regelkreise beeinflusst werden, und somit Schmerzen aber auch Efferenzen, wie z. B. Muskeltonus und Koordination verändert werden.

Kursinhalte:
– Einführung in die Methode des Kinesio-Tapens
– Physiologische Wirkung
– Indikationen/Kontraindikationen
– Basistechniken
– Lymphtechniken
– Ligamenttechniken
– Muskeltechniken
– Faszientechniken
– Einige ausgewählte Krankheitsbilder

Bitte eine scharfe Schere mitbringen. Die Veranstaltung umfasst 16 Unterrichtsstunden.

Termine: Samstag, 05.12.2020 von 9:30–17:00 Uhr
Sonntag, 06.12.20 von 9:30–17:00 Uhr

Kosten
:
228,–€ bei Frühbuchung bis Dienstag, den 15.09.2020
240,–€ bei Frühbuchung bis Dienstag, den 20.10.2020
danach 252,–€
Alle Preise inkl. Material und einem Lehrbuch
Anzahlung:  30,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Freitag, 20.11.20 (Anmeldung)

 

Die Wiederholung der Veranstaltung ist geplant für: Samstag, 09.10.2021 und Sonntag, den 10.10.2021.

 

„Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung un­d aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.“

Ein Prämiengutschein kann ab sofort für sämtliche Veranstaltungen der Schule – auch solche mit Kosten über 1.000,– € – beantragt und für mehrere Weiterbildungen („Kursbündel“) genutzt werden.

Kurzinfo zur Bildungsprämie: Die Höhe der Förderung beträgt 50 % der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500,– €.
Voraussetzungen: Der Prämiengutschein richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 € (als gemeinsam Veranlagte 40.000 €) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.
Homepage: www.bildungspraemie.de/index.php

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