Verbandsunabhängige private Fachschule – Bremen Niedersachsen Oldenburg
Verbandsunabhängige private Fachschule – Bremen Niedersachsen Oldenburg

Mehr Verschreibungssicherheit in der homöopathischen Praxis

Fortbildungsleiter: Lars Petersen

In unserem Praxisalltag tauchen nur allzu oft Situationen auf, in denen uns unser „modernes“ Handwerkszeug im Stich lässt. Datensalat aus überfrachteten Computerrepertorien führt buchstäblich ins Nichts und wir verlieren den Boden unter den Füßen. Worauf kann man sich verlässlich stützen?

Wie haben das denn die alten Meister eigentlich gemacht? Ohne Computer in einer hoch frequentierten Arztpraxis? Ohne zwei Stunden Anamnesezeit?

Sich mit den Alten zu beschäftigen ist eine wahre Fundgrube. In dieser Fachfortbildung lernst du ein vertieftes Verständnis von Arzneimittelprüfungen, Arzneikrankheit und Ähnlichkeitsgesetz kennen. Dabei geht es aber nicht um die neueste der neuesten Methoden, sondern es geht „back to the roots“, wir lernen von Hahnemann, Jahr, Bönninghausen. Mit dem Handbuch der Hauptanzeigen von G. H. G. JAHR entdecken wir ein Werk, dass uns nah an den Prüfungen ein sehr verlässliches Repertorium und Arzneimittellehre bietet.

Mit Hilfe der „Gesichteten homöopathischen Arzneimittellehre“ von Julius Mezger gehen wir einen Schritt weiter und betrachten Prüfungssymptome im Lichte der Pathophysiologie und Toxikologie. Dies versetzt uns in die Lage, das Ähnlichkeitsgesetz nicht auf einzelne scheinbar zusammenhanglose Symptome anzuwenden, sondern wir vergleichen nun die Pathophysiologie der echten Krankheiten der Patienten mit der Pathophysiologie der Arzneikrankheit.

Im nächsten Schritt schauen wir uns an, wie ein herausragender Protagonist der amerikanischen Blütezeit der Homöopathie – Cyrus Maxwell BOGER – aus diesen Grundlagen eine für die frequentierte Arztpraxis geeignete Fallanalyse- und Arzneimittelwahlmethode geformt hat. Zu seiner Methode der „General Analysis“ aus der „Vogelperspektive“ entwickelte BOGER das erste Lochkartenrepertorium der Geschichte.

Diese neuen Werkzeuge sollen euch im direkten Vergleich zu euren bisher angewandten Fallanalyse- und Repertorisationsmethoden gezeigt werden. Zu diesem Zweck könnt ihr vorab nach Anmeldung zugesandte Papierfälle zu Hause vorbereiten. Dann bearbeiten wir sie mit den neuen Methoden und schauen uns das im Vergleich an. So kann der praktische Nutzen der Methoden direkt demonstriert werden.

Diese Veranstaltung umfasst drei aufeinander aufbauende Wochenenden.

  • Das erste Wochenende bietet die Einführung und die Anwendung bei akuten Fällen.
  • Das zweite Wochenende vertieft die Methode auf chronische Fälle.
  • Es folgt zum Abschluss ein Supervisionssamstag, der Raum bietet für eure Fälle. Bei Bedarf können weitere Samstage geplant werden.

Wer als HomöopathIn schon Vorerfahrung mit der Homöopathie Bogers hat und/oder regelmäßig mit dem General Analysis arbeitet, kann die Wochenenden auch einzeln buchen. Wer alle drei Wochenenden gleichzeitig bucht, bekommt für das „Boger-Paket“ einen zusätzlichen 5%-Rabatt.

Jedes Wochenende umfasst 14 Unterrichtsstunden a 45 min und gibt für zertifizierte HomöopathInnen 14 homöopathische und 2 klinische Fortbildungspunkte. Die Unterrichtszeiten am Wochenende sind samstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und sonntags von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Die Termine im Überblick:

1. Wochenende:
Samstag, 28.11.2020 + Sonntag, 29.11.2020
2. Wochenende: Samstag, 16.01.2021 + Sonntag, 17.01.2021
3. Wochenende: Samstag, 25.04.2021
Kosten und Rabatte : für das erste Wochenende:
216,60 € bei Frühbuchung bis Montag, 17.08.20
danach 228,– € bei Frühbuchung bis Montag, 28.09.2020
danach 240,– € (inkl. Skript und Beispielfällen)
Anzahlung: 30,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch, 28.10.2020 (Anmeldung)

Die Termininierung der Rabatte und die Kosten für den „Boger-Praxistag“ sind in Bearbeitung.

„Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung un­d aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.“

Ein Prämiengutschein kann ab sofort für sämtliche Veranstaltungen der Schule – auch solche mit Kosten über 1.000,– € – beantragt und für mehrere Weiterbildungen („Kursbündel“) genutzt werden.

Kurzinfo zur Bildungsprämie: Die Höhe der Förderung beträgt 50 % der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500,– €.
Voraussetzungen: Der Prämiengutschein richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 € (als gemeinsam Veranlagte 40.000 €) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.
Homepage: www.bildungspraemie.de/index.php