Aufbauseminar – Workshop

Referent: Dr. phil. Jens Ahlbrecht

Das Seminar baut auf den im Semiotik-Einführungsseminar vermittelten Grundlagen auf und vertieft die Einblicke in das semiotisch basierte Krankheitsverständnis der Medizin des 18. und 19. Jahrhunderts.

Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Frage- und Themenstellungen:

  • Semiotik verschiedener pathologischer Formen und Prozesse (z.B. Fieber, Entzündung, Krampf, Lähmung, Stauung, Erkältung o.a.)

  • Semiotik verschiedener klinisch relevanter Beschwerdebilder (z.B. Kopfschmerz, Zahnschmerz, o.a.) oder körperlicher Befunde (z.B. Semiotik des Pulses)

  • Semiotik chronischer Krankheiten (Diathesen/Dyskrasien wie z.B. Gicht, Rheuma, Skrophulose o.a.), Konstitutionen und Temperamente

  • Semiotik psychopathologischer Zustände

Zentral ist hierbei erneut der Nachweis der Praxisrelevanz des semiotischen Wissens auch und gerade für die heutige Zeit!

Die SeminarteilnehmerInnen bekommen ein ausführliches Skript zur Verfügung gestellt. Während des Seminars wird immer wieder praktisch mit dem Lehrbuch der Semiotik von Johann Albers, der Medicinischen Phaenomenologie von Robert Küttner und dem Grundriss der Semiotik von Heinrch Emil Suckow gearbeitet. Dabei sind die TeilnehmerInnen gebeten, ihren „Albers“ mitzubringen. Vom „Suckow“ und vom „Küttner“ werden soviele Exemplare als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt, dass ein gutes Arbeiten für alle möglich ist.

Diese Werke können, wie auch andere semiotische Literatur und homöopathische Fachliteratur, am Seminarbüchertisch erworben werden. Dieser Büchertisch ist an den Seminartagen vor und nach dem Unterricht und in den Pausen auch für nicht SeminarteilnehmerInnen erreichbar.

Termine: Samstag,  05.09.2020 von 9:30–17:00 Uhr
Sonntag, 06.09. 2020 von 9:30–13:45 Uhr
Kosten: 161,30 € bei Frühbuchung bis Dienstag, 02.06.2020
danach 169,40 € bei Frühbuchung bis Dienstag, 14.07.2020
danach 177,90 € (incl. Material)
Anzahlung:  30,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Freitag, 14.08.2020 (Anmeldung)

Dieses Seminar findet in den neuen Räumen der Schule  in der Heinrich-Böll-Str. 3 statt.
Alternativ suchen wir bei großem Andrang passene externe Räume und informieren Sie rechtzeitig.

Es ist geplant, die Veranstaltung alle zwei Jahre stattfinden zu lassen.
Der dann nächste Termin ist also im Jahr 2022

 

„Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung un­d aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.“

Ein Prämiengutschein kann ab sofort für sämtliche Veranstaltungen der Schule – auch solche mit Kosten über 1.000,– € – beantragt und für mehrere Weiterbildungen („Kursbündel“) genutzt werden.

Kurzinfo zur Bildungsprämie: Die Höhe der Förderung beträgt 50 % der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500,– €.
Voraussetzungen: Der Prämiengutschein richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 € (als gemeinsam Veranlagte 40.000 €) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.