Verbandsunabhängige private Fachschule – Bremen Niedersachsen Oldenburg
Verbandsunabhängige private Fachschule – Bremen Niedersachsen Oldenburg

Praxis der Ernährungsberatung

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Über die Ernährung gibt es viele Ansichten. Welche Einstellung wir zu unserer Ernährung haben, wird maßgeblich durch unseren Alltag und die uns wertende Gesellschaft beeinflusst.
Die Aussage von Hippokrates, „Heilmittel sollten Nahrungsmittel sein und Nahrungsmittel sollten Heilmittel sein“, hat jedoch auch heute noch Gültigkeit.

Diese Abende befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Ernährung in unserem schnelllebigen Alltag und der Zusammenhänge zwischen Nahrung und Gesundheit.
Dabei ist mir auch die Geschichte und die Entwicklung der Herstellungspraktiken wichtig.
Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ernährungskonzepten und Ernährungsbedingten Krankheiten bildet hier den Zusammenhang zwischen allen Abenden.
Die Kursabende werden hauptsächlich in der Pause der Ausbildung Naturheilkundliche Ernährungsberatung, also in der Zeit von März bis August, stattfinden. Sie eignen sich für Einsteiger ebenso wie für Teilnehmer der Ausbildung.

Es gibt:

  • Kurse für jedermann, mit Themen die für alle verständlich sind. Diese sind mit einem (A) gekennzeichnet.
  • Fachkurse für „Fortgeschrittene“. Das können HP`s oder ErnährungsberaterInnen sein. Diese sind mit einem  (F) gekennzeichnet. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsicher sind, ob diese Kurse etwas für Sie sind.

Kleine Wissenssprenkel aus dem umfassenden Wissen der Dozentin Steffi Manschke gibt es übrigens regelmäßig im Blog Lehrgarten der FHS.

 

(A) – Ernährung für das Wohlbefinden im Bauch

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Viele Patienten kommen mit Magenschmerzen oder unklaren Bauchbeschwerden. Oft liegt die Ursache in der Ernährung, was nicht immer einfach heraus zu finden ist.
An diesem Abend betrachten wir die Verdauung des oberen Bauchraumes und Problematiken, die hier entstehen können. Welche chronischen Erkrankungen hier im Zusammenhang stehen und wie wir bei einer Anamnese am besten vorgehen sollten. Was der Blutdruck mit Magenschmerzen, die Mundhygiene mit innerer Organgesundheit oder die Harmonie und die Gewürze beim Mittagsmahl mit dem Wohlbefinden zu tun haben können, es gibt ernährungstherapeutische Denkansätze für Magenkranke sowie Rezeptvorschläge.
Auch dieser Abend lässt Raum für Diskussionen und Fallbeispiele.

Termin: Mittwoch, 29.06.22  von 18:00–21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch, 15.06.22  (Anmeldung)

 

Die folgenden Veranstaltungen sind geplant für nach der Ernährungsberatungsausbildung, die im September 22 beginnt, werden also vermutlich erst im Frühjahr 23 stattfinden. Bei besonderem Interesse finden wir einen früheren Termin!

(A) Die Milchdebatte

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Sind Milchtrinker eigentlich gesünder?

Brauchen wir die Milch für die Knochenstabilität? Fördern Milchsäurebakterien die Darmmikrobiota? Ist BIO-Milch besser als konventionelle- Kuhmilch besser als Getreidemilch?

Da die Milchindustrie in Europa mit einer starken Lobby die Studienlage, die Werbung und somit die allgemeine Stimmung stark beeinflusst, ist es nicht so sehr einfach im Gewirr an Meinungen hier zu einem individuellen Schluss kommen.
Historisch hatte der Milchkonsum eine große Bedeutung für die Menschen, diese Bedeutung geht in der heutigen Zeit verloren. Im Gegensatz zu früher konsumieren wir nur noch wärmebehandelt Milch, was ihren Nährstoffgehalt senkt.
Tatsächlich ist Milch für eine optimale Ernährung nicht erforderlich oder lebensnotwendig, denn alle darin vorkommenden Nährstoffe können auch durch andere Lebensmittel bereitgestellt werden, (sagt Claus Leitzmann).
Heutzutage ist die richtige Frage also wohl eher in welcher Form uns die Milch überhaupt noch hochwertige Inhaltstoffe liefert.

Dieser Frage wollen wir uns einen Abend lang widmen. Außerdem:

  • wie laufen die Prozesse zur Herstellung von Milchprodukten ab
  • woran wir die Qualitätsunterschiede bei Milchprodukten erkennen
  • Die Milch und die Knochenstabilität
  • Der Einfluß von Milchsäurebakterien auf die Darmmikrobiota, (Joghurt versus Sauerkraut und co.)
  • was die konventionelle Tierhaltung mit der Milch mach
  • Was ist der Vorteil von Ersatzmilchen, sind sie notwendig, welche Produkte sind hier empfehlenswer

Alles in Allem ein bunter Abend zum Nachdenken und Mitreden

 

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50  € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch, dann auch (Anmeldung)

(A) Nahrungsergänzungsmittel

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft ist es sinnvoller einen ganzen Apfel zu essen, als eine Vitamintablette und Ballaststoffe getrennt voneinander zu sich zu nehmen.
Leider gibt es aber immer wieder Trends, die nach den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft bestimmte Lebensmittelinhaltstoffe wie Fettsäuren, Ballaststoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe preisen. Wenn wir über eine sinnvolle Ernährung nachdenken, spuken uns daher oft Nährwerttabellen und Vitaminlisten im Kopf herum.
An diesem Abend möchte ich es wagen Zusammenhänge deutlich zu machen und einen Weg finden aufzuzeigen, warum es sinnvoll ist und tatsächlich auch wissenschaftlich fundiert, naturbelassene Vollwertprodukte als Basis der gesunden Ernährung zu nutzen, warum uns dann keine Nährstoffe fehlen und Nahrungsergänzungsmittel keinen Nutzen haben.
Was wir bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln aber wissen sollten, und welchen Einfluss sie auf den gesunden Stoffwechsel haben können.
Das Ziel des Abends soll sein, sich nicht immer wieder von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über unsere Lebensmittel verunsichern zu lassen, sondern selbstbewusst den richtigen Weg zu einem sinnvollen Umgang mit neuen Trends und Superfoods einzuschlagen.
Der Abend lässt Raum für Diskussion.

Termin: Mittwoch,  von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch,  (Anmeldung)

 

(F) – Ernährung bei Allergien

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Für Allergiker ist es oft schwierig sich lecker und ausgewogen zu ernähren, wenn scheinbar überall Gefahren lauern. Die Informationen sind widersprüchlich und verwirrend.
Dieser Abend zeigt auf, wie Unverträglichkeiten entstehen, mit welchen Intoleranzen wir oft konfrontiert werden, wie wir das diagnostizieren oder eingrenzen um dann eine Ernährungsumstellung mit den Patienten durchzuführen.
Für Betroffene ist der Verzicht auf tierisches Eiweiß ein erster wichtiger Schritt zur Gesundung.
Hier werden leckere und machbare Rezepte aufgezeigt. Von leckeren Brotaufstrichen bis zu Alternativen im Lieblingsrezept. Dazu werden wir gängige Rezepte umarbeiten, damit sie wieder bekömmlich und gut verträglich sind. Welchen Einfluss Kreuzallergien haben und was eine Immuntherapie hilft. Es gibt die Möglichkeit Rezepte zu tauschen und etwas (aus-) zu probieren abgerundet.
Dies ist ein Ernährungstherapie Abend in dem deutlich werden soll, daß die Arbeit mit den Patienten erst nach der Diagnose anfängt.

Termin: Mittwoch,  von 18:00–21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch,  (Anmeldung)

 

(A) DAS BAUCHHIRN oder Das enterische Nervensystem

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

In unserer Mitte, aber doch außen. –
mit Leichtigkeit nimmt er alles auf und verarbeitet.
Der Darm ist unser wichtigstes Verdauungsorgan. Der Abend gibt eine kurze Übersicht über seine Physiologie und Grundsätzliches über seine Stoffwechselvorgänge. Der Hauptaspekt des Abends liegt jedoch auf dem enterischen Nervensystem. Es beeinflusst in hohem Maß viele Zusammenhänge in unserem Körper. Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen wir mit der Nahrung, die wir aufnehmen unser psychisches Wohlbefinden. Die Besiedlung des Darms mit Mikroorganismen wirkt sich auf Gehirnfunktionen aus, die Appetit, Schlaf und Stimmung regulieren. Darum können wir mit einer wohlbedachten Ernährung viel mehr bewirken, als uns immer so klar ist. Mit welchen Nährstoffen wir besonders Einfluss auf den Darm und damit auf eine Vielzahl von Wechselwirkungen im Körper nehmen können und wie eine darmunterstützende Ernährung aussehen kann, darum wird es unter anderem an diesem Abend gehen.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch,  (Anmeldung)

(A) Ernährung und Pflege mit Reizdarm

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke
Unter dem Begriff „Reizdarm“ versteht man eine chronische Störung der Darmfunktion, ohne dass die Darmstruktur verändert oder eine bösartige Erkrankung nachweisbar ist. Betroffene sind im Bereich des Darms schmerzempfindlicher als gesunde Menschen. Ihr Darm reagiert intensiver auf verschiedenartige Reize. Aber auch eine ballaststoffarme Ernährung und verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden als Auslöser diskutiert. Vermutlich ist auch die Bewegung des Darms gestört. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Beschwerden eines Reizdarms bessern, wenn Betroffene die Ernährung darauf abstimmen. Um gegen Beschwerden bei Reizdarmsyndrom wirkungsvoll vorzugehen, ist es ebenfalls nötig Stresssituationen zu reduzieren oder besser damit umgehen zu lernen. Dieser Abend bietet verschiedene Anregungen, wie wir mit ReizdarmpatientInnen arbeiten können. Dabei wird die Ernährungstherapie im Vordergrund stehen, andere Aspekte werden dargestellt.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag:  Mittwoch,  (Anmeldung)

 

(A) Rund um’s Getreide

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke
Nicht überall hat Getreide seinen guten Ruf behalten. Gerade der momentane Trend zu proteinreicher Kost, der immer neue Low Carb Varianten durch die Medien generiert, macht dem guten alten Haferbrei oder Vollkornbrot zu schaffen.
Getreide ist der Sattmacher der Weltbevölkerung, wenn wir nach Asien oder Afrika schauen, wird das schnell klar.
Dieser Abend soll helfen, einige Missverständnisse rund um Getreide und Getreideprodukte zu klären, was gesunde Getreidemahlzeiten sein können und welche Getreide und Getreideprodukte genommen werden sollten. Ein unverzichtbares Wissen bei der Ernährungsberatung!

Es gibt Anregungen für leckere, sinnvolle Getreidegerichte, die erstaunlich schnell zubereitet sind und eine echte Bereicherung für jede Alltagsküche unserer PatientInnen darstellen. Hier schauen wir uns auch die Mehle an und machen einen Ausflug zum Brot.

Wie immer gibt es Zeit und Raum für Diskussionen.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50  € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch,   (Anmeldung)

(A) Preiswerte Vollwertküche

Fortbildungsleiterin: Steffi Manschke

Haushaltsvorstände und also auch unsere Patienten stehen täglich vor der Entscheidung, sich und Ihre Familie gesund und nachhaltig zu ernähren. Die Kosten dafür spielen eine nachrangige Rolle, und das möchte ich an diesem Abend deutlich machen.
Unabhängig vom Umfang der zur Verfügung stehenden Finanzen ist es immer möglich mit kleinem Geld dennoch hochwertig, nährstoffreich und gesund einzukaufen.
Wo hier der richtige Fokus zu setzen ist, ob das Thema Bioprodukte und Discounterartikel eine Rolle spielen und wie wir von Werbung beeinflusst werden, das werden wir erarbeiten.
Weil es gut für die soziale und körperliche Gesundheit ist zu kochen werden wir für die Patienten beispielhaft einen sinnvollen Wochen-Küchenplan und eine Einkaufshilfe erstellen, die sich jeder für seine individuelle Situation anpassen kann. Ziel des Abends ist es sicherer bei der Auswahl und bei der Bewertung von Nahrungsmitteln und Lebensmitteln zu werden.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00–21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch,   (Anmeldung)

(A) Woran liegt es, dass ich dick oder dünn bin (MAX oder moritz)?

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

„ Bleib so wie Du bist – alle anderen gibt es schon“

Menschen sind verschieden, das gilt auch auf für den Körperbau. Momentan und gerade in Mitteleuropa gibt es die irreführende Idee, daß nur der schlanke Mensch gesund sei. Ob das wirklich so ist- und wo da die Grenze zum Ungesunden zu suchen ist, darüber soll an diesem Abend gesprochen werden.
Wir werden über den Sinn oder Unsinn des BMI diskutieren und welche Einflussgrößen für das persönliche Gewicht eine Rolle spielen können, über die Fett-Angst vieler Mädchen und Frauen, ob Kalorien eine so große Rolle zukommt wie oft angenommen wird, was die Sportsucht mit Ernährung zu tun hat, und wie schmal der Grat zur Essstörung ist.
Viele Patienten haben Gewichtsprobleme, einige wollen gern Abnehmen andere können nicht zunehmen, in jedem Fall ist eine gute Anamnese und ein gesundes Augenmaß des/der TherapeutIn wichtig.
An diesem Abend wird besprochen, wie und wann zu einem gesunden Gewicht in einem gesunden Körper gefunden werden kann. Und wie wir unsere PatientInnen dabei unterstützen.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 47,50 € / 45,– € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch, — (Anmeldung)

 

Folgende Kurse werden für 2021 neu geplant:

(A) Fastenzeit

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Die Zeit des Übergangs vom Winter in den Frühling ist eine gute Gelegenheit um Neues zu versuchen und alte Muster abzuschütteln. Fasten kann dabei ein sinnvolles historisches Gestaltungselement sein um auf Überflüssiges zu verzichten. Das können Nahrungsmittel, Genussmittel oder auch äußere Zwänge oder überholte Rituale sein.

Oft ist es in der heutigen schnellen Zeit schwer, sich aus dem persönlichen Alltag zu befreien. Hier soll der Impuls für eine Zeit des bewussten Umgangs mit sich selbst gegeben werden.
Das persönliche Fastenziel kann dabei durchaus unterschiedlich sein !
Während das klassische Nullfasten und das Saftfasten sich kaum für den Berufsalltag anbieten und auch nicht für jeden eine sinnvolle Entlastung darstellen wird in diesem Kurs die Basis für einige Wochen einer bewussten Fastenzeit gegeben, die auch im Berufsalltag gut durchführbar ist.
Mit einem Einblick in ein gutes Zeitmanagement, einem kleiner Bewegungsplan und einem bewussten Umgang mit Ernährung und sich selbst wird von mir eine Begleithilfe für drei verschiedene Fastenarten gegeben, die auch aufeinander aufbauen können.

  • Das Zuckerfasten
  • Das Intervallfasten
  • Das Rohkostfasten.

Die drei Möglichkeiten können auch während des (anstrengenden) Berufs-Alltags umgesetzt werden. Durch diese Form des Fastens ist jeder einzelne in der Lage die Inhalte und Länge der bewussten Fastenzeit auf seine persönliche Situation anzupassen.

Es wird einen Fahrplan und Rezeptvorschläge geben. Bei Bedarf kann ein abschließender Gesprächsabend am Ende der Fastenzeit vereinbart werden.

Termin: Mittwoch, in Planung von 18:00 bis 21:15 Uhr
Kosten: 95,– € / 90,25 € (E)
Anzahlung 10,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: Mittwoch, ?? (Anmeldung)

 

(A) DARM – KURS – WOCHENENDE:

In unserer Mitte, aber doch außen. –

mit Leichtigkeit nimmt er alles auf und verarbeitet.

Fortbildungsleiterin : Steffi Manschke

Dieses „Wochenende“ richtet sich an AnfängerInnen und Fortgeschrittene und teilt sich in vier inhaltliche Abschnitte:

  1. DARM-PHYSIOLOGIE
    Der Darm ist unser wichtigstes Verdauungsorgan. Der Abend gibt eine kurze Übersicht über seine Physiologie und Grundsätzliches über seine Stoffwechselvorgänge, die Immunantwort und das enterische Nervengeflecht.
    Über die Darm-Hirn-Achse beeinflusst das Essen unser psychisches Wohlbefinden. Die Besiedlung des Darms mit Mikroorganismen wirkt sich auf Gehirnfunktionen aus, die Appetit, Schlaf und Stimmung regulieren.
  2. DAS DARM-MIKROBIOM
    Hier geht es auch darum, mit welchen Nährstoffen wir besonders Einfluss auf das Mikrobiom und damit auf eine Vielzahl von Wechselwirkungen im Körper nehmen können und wie eine darmunterstützende Ernährung aussehen kann.
  3. REIZDARMSYNDROM UND UNVERTRÄGLICHKEITEN
    Unser Darm ist das Organ, das die größte Kontaktfläche zur Umwelt hat. Wenn er krank wird, ist häufig der untere Teil, der Dickdarm, betroffen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Entzündungen im Darm, Verstopfung und Divertikulose.
    Der nervöse Reizdarm, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Bauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl – Beschwerden durch FODMAPS – alles Störungen, die sich im Dünndarm manifestieren werden hier kurz dargestellt.#
    Unter dem Begriff „Reizdarm“ versteht man eine chronische Störung der Darmfunktion, ohne dass die Darmstruktur verändert oder eine bösartige Erkrankung nachweisbar ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Beschwerden eines Reizdarms bessern, wenn der Betroffene seine Ernährung darauf abstimmt.
  4. PRAXIS DER ANAMNESE
    Wie kann aus der Anamnese ein Darmproblem abgeleitet werden? Wann bietet sich eine Ernährungstherapie an? Hier wird mit Beispielen die Anamnese geübt und auf die wichtigen Fragestellungen hingewiesen.
    Für die verschiedenen Erkrankungen wird jeweils ein sinnvolles begleitendes Ernährungskonzept dargestellt, mit dem sich eine Ernährungsberatung aufbauen lässt.

Die Fortbildung umfasst 12 Unterrichtsstunden á 45 Minuten.

Termine: ungeklärt
Kosten: 170,– € / 161,50 € (E)
Anzahlung:  30,– € (fällig bei Anmeldung)
Stichtag: (Anmeldung)

 

 

Für die Teilnahme an unserer Veranstaltungen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Eine (eventuell unvollständige) Zusammenstellung finden sie unter dem Link