Beschreibung der medizinischen Heilpraktikerausbildung

Die Medizinische Heilpraktikerausbildung vermittelt ein fundiertes medizinischen Basiswissens in den Bereichen:

  • Grundlagen: Zell- und Gewebelehre, allgemeine Krankheitslehre, Biochemie
  • Anatomie: Aufbau des Körpers, Aufbau und Lage der Organe
  • Physiologie: Aufgaben, Tätigkeiten und Zusammenarbeit der Organe
  • Pathologie: Lehre von den Erkrankungen
  • Klinische Untersuchung: die körperliche Untersuchung
  • Diagnose und Differenzialdiagnose: Erkennen von Erkrankungen
  • Kompetente und verantwortungsbewusstes Verhalten im Krankheitsfall
  • Berufs- und Rechtskunde

Und sie beinhaltet auch die Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche amtsärztliche Überprüfung.

Die therapeutische Ausbildung ist keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Überprüfung!
Deshalb ist es möglich und sinnvoll, die Ausbildung zur HeilpraktikerIn in drei Bereiche aufzuteilen („Überblick„). Weshalb sollen Sie ein therapeutisches Verfahren kennen lernen oder erlernen, das Sie nicht interessiert und/oder nicht anwenden wollen?!
Ihre therapeutische Ausbildung können Sie deshalb unabhängig von der medizinischen Grundausbildung ganz individuell nach Ihren Vorstellungen planen und gestalten. Sie können Sie zeitlich vor, während oder erst nach der medizinischen Grundausbildung beginnen.

Das D­oz­entInnen der medizinischen Grundausbildung­

Wir haben den medizinischen Gesamtstoff aus didaktischen Gründen in einzelne Themenbereiche unterteilt. Die Themenbereiche wachsen nach und nach ganzheitlich zusammen.

Von Kopf bis Fuß Die Themenbereiche der Medizinischen Heilpraktikerausbildung
Grundlagen Verdauungsorgane
Leber und Galle
Bewegungsorgane Niere und Harnwege
Herz Geschlechtsorgane
Kreislauf und Gefäße Nervensystem/Sinnesorgane
Blut und Immunologie Endokrinum
Atmungsorgane Haut
Berufs- und Rechtskunde Infektionskrankheiten

In einer festen Gruppe gehen die TeilnehmerInnen gemeinsam durch den gesamten medizinischen Teil der Heilpraktikerausbildung (Medizinische Heilpraktikerausbildung). Dabei wird von Anfang an das „Selber-Denken“ und „Selber-Tun“ gefördert, dass schlussendlich für eine erfolgreiche Prüfung und eine erfolgreiche Praxis ausschlaggebend ist.
Im neuen Internetforum der Freien Heilpraktiker Schule wird die Ausbildung laufend begleitet mit täglichen kleinen Medizinrätseln. Im Internetforum ist es, zusätzlich zum Unterricht, auch jederzeit möglich Nachfragen zu stellen und über Unterrichtsinhalte zu diskutieren.

Das Ausbildungskonzept besteht aus vier Phasen:

  • A-Phase:
    – Anatomie: Aufbau des Körpers, Aufbau und Lage der Organe
    – Physiologie: Aufgaben, Tätigkeiten und Zusammenarbeit der Organe
    – Klinische Untersuchung: die körperliche Untersuchung
  • B-Phase:
    – Pathophysiologie anhand beispielhaft ausgewählter Erkrankungen aus allen Organsystemen und ihre Rückwirkungen aufeinander. Hier lernen Sie kennen, was passiert, wenn sich eine gesunde (physiologische) in eine krankhafte (pathophysiologische) Organfunktion verändert.
    – Weiterführung der Klinische Untersuchung und erste Schritte in Differenzialdiagnose und Anamneseübungen
  • C-Phase:
    – Pathologie: Lehre von den praxis- und prüfungsrelevanten Erkrankungen
    – Diagnose: Erkennen von Erkrankungen, Differenzialdiagnose, Einüben von Anamnesen
    – Berufs- und Rechtskunde
  • D-Phase: Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Überprüfung
    – Bearbeitung und Besprechung von Fragenblättern mit Multiple-Choice-Fragen früherer Überprüfungen
    – Simulation von mündlichen Überprüfungen

Kreisförmig bewegen wir uns viermal durch alle Organsysteme und bauen Ihr Verständnis vom Zusammenwirken der Organe in Gesundheit und Krankheit nach und nach auf. Wir möchten Sie von Anbeginn aktiv in Form von Referaten, praktischen Arbeiten in den Unterricht einbeziehen. Die Ausbildung fordert von Ihnen ein hohes Maß an Eigenarbeit (Vor- und Nachbereitung des Unterrichts) und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im und Mitgestaltung des Unterricht.

Für InteressentInnen mit Vorkenntnissen ist abhängig von Gruppengröße auch ein späterer Quereinstieg in einen schon laufenden Kurs zu einem anteilig reduzierten Preis möglich. Es gibt folgende Möglichkeiten des Einstiegs:
• Einstieg ab B-Phase (Pathophysiologie, exemplarische Pathologie und Differenzialdiagnose): Das Wissen aus der A-Phase (s. o.) wird vorausgesetzt.
• Einstieg ab C-Phase (Pathologie, Differenzialdiagnose, Anamnese, Berufs- und Rechtskunde): Das Wissen aus der A- und B-Phase (s. o.) wird vorausgesetzt.
• Einstieg ab D-Phase (Intensive Prüfungsvorbereitung): Das Wissen aus der A- und C-Phase (s. o.) wird vorausgesetzt.
Dabei können Sie – wenn nötig – Ihr Wissen durch folgende Fachfortbildungen auffrischen:
Praktikum der Klinischen Untersuchung
Differenzialdiagnose
Befunderhebung

Termine und Themenplan: Zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichtstags benötigen Sie ca. 6 Stunden freie Lernzeiten zu Hause. Diese sollten Sie fest einplanen und mit Ihrer Familie/PartnerIn organisatorisch besprechen. Sehr sinnvoll ist es auch, sich mit anderen TeilnehmerInnen regelmäßig in einer Lerngruppe zu treffen.
Wir geben Ihrer Ausbildung Struktur mit einem fest umrissenen Themenplan und einem von uns ausgearbeiteten Lehrbuch, die Sie bei der Vor- und Nachbereitung des Lernstoffs unterstützen. In diesem sind auch die bisher in Überprüfungen verlangten Sachverhalte besonders hervorgehoben.
Im Forum gibt es für jede Ausbildungsgruppe einen geschützten Bereich, in dem das Lehrbuch als .pdf und ebook zur Verfügung gestellt wird.

Allgemeiner Themenplan zum Download

Gesamtdauer: 94 Termine à 4 Unterrichtsstunden / 376 Unterrichtsstunden

Anzahl der KursteilnehmerInnen: 6–10

Kosten der Ausbildung

Zertifikat und Teilnahmebescheinigung: Wenn Sie 70 % des Unterrichts besucht haben, erhalten Sie am Ende der Ausbildung eine Teilnahmebescheinigung.
Eine schulinterne Prüfung ermöglicht es Ihnen Ihren Wissensstand zu überprüfen. Wenn Sie bei der Abschlussprüfung mindestens 60 % der 60 Multiple-Choice-Fragen richtig beantwortet haben, erhalten Sie ein Zertifikat unserer Schule.

Unterstützung bei Ihrer Entscheidung:
• Ein orientierender Besuch des Unterrichts (Hospitation) könnte nützlich sein.
• Selbstverständlich sind auch wir gerne bereit, Ihnen in einem persönlichen Gespräch mit unseren Erfahrungen behilflich zu sein.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

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