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Osteopathie

AusbildungsleiterInnen sind: Gaby Olsen; Lars Petersen und Kian Pourian

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die Ende des 19. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet und seitdem vielfach und in verschiedene Richtungen weiter entwickelt wurde. In der osteopathischen Behandlung geht es um Schauen und Fühlen, um Nachgeben und Begleiten und darum, Bewegungssignale und Spannungen des Körpers aufzuspüren, zu deuten und zu lösen. Unterschieden werden dabei drei Teilbereiche: die parietale Osteopathie, also die Behandlung des Bewegungsapparates, der Muskeln, Knochen, Bänder und Gelenke, die viszerale Osteopathie, welche sich auf die Untersuchung und Behandlung der inneren Organe fokussiert und die craniosacrale Therapie, die sich mit den Bewegungen des Liquors cerebrospinalis und dem Nervensystem beschäftigt. Diese drei Systeme sind eng miteinander verbunden und beeinflussen einander. Der ganzheitliche Ansatz der osteopathischen Medizin ist gerade deshalb so faszinierend, weil er dieser Tatsache gerecht wird. Osteopathische Techniken helfen dem Körper, sich selbst zu helfen, sich zu entspannen, Schmerzen zu lindern und gesund zu werden.

Im Bereich Osteopathie bietet die FHS für jede der drei Teilbereiche jeweils eine Fortbildung an:

Alle Veranstaltungen sind einzeln buchbar. Zusammen bilden sie den gesamten Bereich der Osteopathie ab. Jede Methode ist auch einzeln einsetzbar und mit anderen Therapien kombinierbar.

Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten aktuell PatientInnen einen Teil der Osteopathie-Kosten, auch von HeilpraktikerInnen. Für die Anerkennung als OsteopatIn durch die gesetzlichen Krankenkassen ist in der Regel die Mitgliedschaft in einem Verband (z.B. Verband Freier Osteopathen VFO oder Verband der Osteopathen Deutschland VOD) sowie der Nachweis von mindestens 1.350 Unterrichtsstunden medizinischer Ausbildung (z.B. auch die HP-Ausbildung) erforderlich. Auskünfte über Anrechenbarkeit erteilen die entsprechenden Verbände.