Freie Heilpraktiker Schule

Verbandsunabhängige private Fachschule - Bremen Niedersachsen Oldenburg - Tel.: 0421 / 588610
 

Die Idee der Heldenreise, als Spiel mit den Archetypen

Supervision, Selbsterfahrung und homöopathischer Mittelhinweis


Fortbildungsleiterin: Kerstin Lückemeyer

Diese Fortbildung kombiniert Erkenntnisse über unsere Rollen im Leben, u. a. von C. G. JUNG auch Archetypen genannt, Elemente des Improvisationstheaters und homöopathische Arzneimittelbilder. Dabei werden über vier Wochenenden insgesamt zehn Charaktere entwickelt und erspielt, die wir alle wieder erkennen werden in unserem Leben, unserer Praxis und in unseren PatientInnen. Auf diese Art und Weise ergibt sich ein neuer Zugang, der eben für Supervision, Selbstentwicklung und auch im Rahmen der homöopathischen Verschreibung genutzt werden kann.
Jeder Archetypus hat seine ihm eigenen Schwächen und Stärken und seine eigenen Freiheiten, Begrenztheiten und Aufgaben. Je mehr wir über diese unterschiedlichen Rollen, die wir im Laufe eines Tages, einer Beziehung, eines Lebens spielen und denen wir begegnen, wissen, desto leichter fällt es uns, Schwierigkeiten zu durchschauen und Lösungen zu finden.
Damit die Erarbeitung leichter fällt und mehr Spaß macht, benutzen wir nicht nur unsere Köpfe, sondern machen am Samstag auch Theater miteinander.
Der Sonntagvormittag beschäftigt sich dann u. a. damit die Konfliktpotentiale und -lösungen der einzelnen herausgespielten Charaktere homöopathischen Arzneien zuzuordnen.

Die Veranstaltung umfasst 4 Wochenendblöcke (Freitag-Sonntag) mit folgenden Inhalten:

1. Wochenende: Dieses Wochenende beschäftigt sich mit der Grundidee der Heldenreise. Wir schauen uns an, auf welch unterschiedliche Weisen man "HeldIn" sein kann, was für Ziele "HeldInnen" haben können und wie sie sie erreichen. Dabei verschaffen wir uns einen Überblick über alle potentiellen MitspielerInnen.

2. Wochenende: Keine HeldIn geht alleine durch sein Leben, er/sie hat UnterstützerInnen auf der einen Seite und GegenspielerInnen auf der anderen.
Wir werden sehen, was eine gute bzw. schlechte "GefährtIn" ausmacht und was die Vorteile und Nachteile von "MentorInnen" sind.
Und wir werden uns die "Bösen" ansehen. Jede "HeldIn" hat einen oder mehrere "GegenspielerInnen". Wir werden herausfinden, wie diese agieren und was deren ureigenes Interesse ist.

3. Wochenende: An diesem Wochenende schauen wir uns die alltäglichen Stolpersteine der "HeldIn" auf dem Weg zu seinem/ihrem Ziel an. Eine gutmeinende, aber ängstliche oder kranke Rolle, die in den Archetypen als "Mutter" bezeichnet wird. Der "Sack", der selber keine Verantwortung tragen möchte, sich aber von der HeldIn mitschleppen lässt. Und die Versuchung oder Verführung, die personell sein kann, aber nicht muss, die den Helden vom direkten Weg abweichen lässt, diese wird "Ani-ma/Animus" genannt.

4. Wochenende: An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit der "SchwellenhüterIn". Diesem begegnet die "HeldIn" immer dann, wenn er/sie auf seiner Reise Aufgaben erfüllen, Prüfungen bestehen oder sich weiterentwickeln musste. Außerdem lernen wir die Eigenschaften einer Figur kennen, die das "Kind" genannt wird. Und schließlich begegnet uns der "Trickster", der u. a. verhindert, dass das Leben der "HeldInnen" zu ernst wird.

Ein Interesse für Homöopathie wird vorausgesetzt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Bitte bequeme Kleidung und Spielfreude mitbringen!

Die Fortbildung ist in Planung.

 

Weitere Stichwörter: Weiterbildung